1. ärztliches Attest

Sofern Sie nicht stationär aufgenommen sind (Klinik, Kur-/Rehaklinik, Tagesklinik) benötigen Sie ein aussagekräftiges ärztliches Attest, aus dem hervorgehen sollte:

Warum Sie die Unterstützung benötigen.
(Ihr Arzt sollte dabei deutlich auf eine akute, schwere Erkrankung hinweisen.)

Wie viele Stunden täglich Sie die Unterstützung benötigen.
(Bei wechselnden Zeiten möglichst den wöchentlichen Bedarf.)

Wie lange Sie die Unterstützung voraussichtlich benötigen werden.
(Längere Unterstützungszeiträume sind i. d. R. durch Folgeatteste zu belegen.)

Viele Krankenkassen haben hierfür eine Vorlage im Antragsformular.

2. Antrag auf Haushaltshilfe

Sie müssen in jedem Falle einen Antrag auf Haushaltshilfe bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Bitten Sie Ihre Krankenkasse um Zusendung des Antragsformulars. Aufgrund Ihrer Angaben prüft die Krankenkasse neben dem Attest Ihren individuellen Anspruch, der sich nach

  • dem Alter und der Anwesenheit der Kinder
  • der berufsbedingten Abwesenheit des Ehegatten/Partners
  • anderweitigen Betreuungsleistungen (Tagesmutter, „Oma-Tag“)

bemisst.

3. Anfrage für einer Fachkraft

Melden Sie uns Ihren Bedarf so früh wie möglich. Gerne berät Sie unsere Einsatzleitung bei der Antragstellung und/oder sortiert mit Ihnen die aktuelle Situation und Ihren individuellen Bedarf. Wir bemühen uns um eine zeitnahe Unterstützung oder beraten Sie ggf. über Alternativen und andere Anbieter.